Free philosophy Kindle books for 07 Mar 19

Transhumanismus: Ein Survivalguide (German Edition)

by Kristjan Knall

“Ihr verfluchten Racker, wollt ihr denn ewig leben?”, schrie Friedrich der GroÃ?e 1757 während der Schlacht bei Kolin, als PreuÃ?en gegen Ã?sterreich verlor, seinen fliehenden Soldaten im Zorn zu. Sie hätten zurück rufen sollen: “Warum sterben?” Friedrich hat perfekt zusammengefasst, was die Obrigkeit über das Leben des Pöbels denkt. Heute lachen wir darüber. Dabei sollten wir über uns lachen. Denn wir könnten schon lange sehr viel länger, wenn nicht ewig leben. Das ist keine Esoterik, keine Religion. Es ist Technik. Und die Nennt sich Transhumanismus.

Transhumanismus ist der Inbegriff des Fortschritts. Es bedeutet, dass der Mensch sich mit Technik verbessern will. So, wie schon seit dem Knochenhammer. Nur im Zeitalter von Roboterarmen und Nach dem Tod einfrieren eine Nummer gröÃ?er. Abgedreht aber wahr: Wir sind schon auf dem halben Weg zur technischen Unsterblichkeit oder zum Terminator. Ein Skandal – wie es Fortschritt immer war.

Von den Arbeitern der englischen Industrialisierung bis zu dem internetaffinen Piraten: Jede neue soziale Bewegung wird zum Untergang der Zivilisation erklärt, jede Technik für unmöglich bis tödlich gehalten. In der menschlichen Geschichte ist nichts konstanter als die Veränderung – und die nackte Angst vor ihr. Schon der technische Fortschritt lässt besonders bei Macht- und Würdenträgern Panik ausbrechen. Menschen denken in Gruppen: Neu ist erst mal das andere: “We don’t know em we don’t wanna know em. They’re the fucking enemy.”i Die Technikgeschichte ist über weite Strecken ihre eigene Parodie.

Wieso ist das so wichtig? Wieso lässt man die Unambitionierten nicht meckern und sterben? In Zeiten von Futures und Kreditausfallversicherungsderivaten ist die Vergangenheit sowieso was für Verlierer? Leider nicht. “Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft; wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit.”, sagte der visionäre Paranoiker George Orwell. Wenn Boko Haram (“Westliche Bildung ist Sünde”) in Nigeria Lehrbücher verbrennen, nehmen sie einer Generation nicht nur die Gegenwart, sondern die Perspektive auf die Zukunft. Wenn italienische Neomaschinenstürmer Briefbomben an die Wissenschaftler des Teilchenbeschleunigers Cern schicken, wollen sie die Geschichte zurück spulen. Und wenn Merkels Kader das erneuerbare Energiengesetz auf innovationsscheue GroÃ?betriebe ummünzen, schalten sie unsere Entwicklung auf Rücklauf.

Wem das alles gepflegt am Arsch vorbei geht, für den gibt es noch den Tod. Sich über Religion lustig zu machen ist wie ein totes Pferd ins Gesicht zu treten. Interessiert schon lange keinen mehr, der sich nicht längst aus dem Leben katapultiert hat. Trotzdem fehlt ein neuer Ansatz beim Tod bis jetzt. Systeme kollabieren nicht, weil sie unsinnig sind. Sie kollabieren erst, wenn eine sinnvolle Alternative sie ersetzt. Religion ist die neue Sowjetunion. Transhumanismus das neue Glasnost.

Man muss sich nichts vormachen: Sterben muss man nicht mehr.



An Appeal by Shirin Ebadi to the world – Ein Appell von Shirin Ebadi an die Welt – Chinesische Ausgabe: That’s not what the Prophet meant – Das hat der Prophet nicht gemeint (Chinese Edition)

by Shirin Ebadi

Shirin Ebadi – Iranian, Muslim, lawyer, Nobel Peace Prize laureate – has personally experienced violence, oppression, and terrorism in the name of religion. Rising above these tribulations, she became a fighter for human rights and an activist for peace and stability. Her weapons are words: the only way to convince people that religion can never justify violence and murder.

Shirin Ebadi, Iranerin, Muslimin, Juristin, Friedensnobelpreisträgerin, hat Gewalt, Unterdrückung und Terrorismus im Namen von Religion am eigenen Leib erfahren. Da hat sie zur Kämpferin für Menschenrechte, zur Aktivistin für Frieden und Stabilität gemacht. Ihre Waffen sind die Worte. Weil man nur mit ihnen Menschen überzeugen kann, dass Religion nicht als Rechtfertigung für Gewalt und Mord dienen darf.



Come potremmo vivere (Italian Edition)

by William Morris

La crescita a ogni costo. L’impero delle macchine. Il cinismo delle grandi compagnie, indifferenti al flagello della disoccupazione. Anche ai tempi di William Morris (1834-1896), libertario agguerrito, poeta, architetto e cultore del bello, le cose andavano come da noi. Esiliati da una vita appagante, stremati da fatiche inutili e alienanti, milioni di persone sembrano aver perso il controllo del proprio futuro. Oggi come ieri, costretti a sopravvivere per lavorare, si chiedono la stessa cosa: come potremmo vivere meglio? Occorre veramente una rivoluzione? Oppure, come suggerisce Serge Latouche nella sua illuminante prefazione, è sufficiente adottare un altro modello di sviluppo? In modo chiaro e appassionato, Morris ci spiega come e quando dire di no alle follie della modernità per “raggiungere l’obiettivo di un lavoro felice e utile per tutti.” Dopo i successi di Piccolo manuale dell’individualista e di Discorsi contro, Endemunde propone ai suoi affezionati lettori un nuovo, straordinario pamphlet del pensiero democratico.Per chi lavora troppo e per chi non vuole vivere solo per lavorare.William Morris (1834-1896) è stato un geniale artista e scrittore inglese, animatore della Socialist League, attraverso la quale diffuse il pensiero libertario, antindustriale e naturista. Uomo fisicamente imponente, di grande vitalità, è conosciuto dal largo pubblico come il primo designer della storia, fondatore del movimento di arti applicate Art and Crafts, che lo ha reso famoso come decoratore di edifici privati e pubblici.



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